
Marktstand
Alle 14 Tage haben unsere HeimbewohnerInnen ein Einkaufserlebnis im Haus
Seit September 2011 arbeitet unsere Seniorenbetreuung Hand in Hand mit dem Polytechnischen Lehrgang unter der engagierten Leitung von Frau FL Renate Schauderer und ADEG Reithofer Hainfeld.
Der 14tägige Marktstand in unserem Haus ist ein Generationen-Treffpunkt. Von 9.00 bis 11.00 Uhr begleiten die SchülerInnen die HeimbewohnerInnen zum Einkaufen, sie plaudern und spielen mit ihnen oder schenken Gratiskaffee aus. Sie nehmen sich einfach Zeit.
Die HeimbewohnerInnen können auch Sonderbestellungen abgeben und/oder direkt vom Stand Dinge des täglichen Bedarfs, Naschereien, Obst, Zeitschriften u.v.m. erwerben.
Ein tolles Service! Danke an alle Beteiligten!
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Ehrenamt in den Ferien
Michaela Posch und Regina Schaupp besuchen die HeimbewohnerInnen in den Ferien.
Im Schuljahr 2010/2011 besuchten Michaela Posch und Regina Schaupp, beide 15 Jahre alt, die Polytechnische Schule in Hainfeld. Im Rahmen dieses Schuljahres gab es ein Sozialprojekt mit unserem Pflegeheim. Alle 14 Tage besuchten uns vormittags die Schüler und halfen rund um den Marktstand. Hol- und Bringdienste, mit den HeimbewohnerInnen plaudern, spielen, spazieren gehen, u.v.m. Das Schuljahr ging zu Ende und somit auch das Sozialprojekt. Aber Michaela Posch und Regina Schaupp meldeten sich freiwillig und freudig für einen Ehrenamtsdienst. So bat ich gegen Ende der Ferien die beiden neugierig zum "Interview":
Sabine Eisl, Seniorenbetreuerin: "Was hat Euch bewegt, in den Ferien als Ehrenamtlicher MitarbeiterInnen in unser Pflegeheim zu kommen?"
Michaela Posch: "Mir hat das Marktstandprojekt im Haus sehr gut gefallen und ich mag die HeimbewohnerInnen"
Regina Schaupp: "Weil es mir Spass macht. Es ist schön, wenn sich die HeimbewohnerInnen freuen, wenn sie mich oder meine Freundin erblicken. Mit manchen Personen habe ich besonders gerne geplaudert und mit anderen gerne gespielt."
Sabine Eisl: "Was gefällt euch besonders in diesem Haus?"
Michaela Posch: "Der gute Umgang der MitarbeiterInnen mit den Menschen hier. Auch weil es hier so viele Projekte für die HeimbewohnerInnen gibt und es ihnen nie langweilig wird. Das Haus und die Zimmer sind sehr schön und modern."
Regina Schaupp: "Die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen mir gegenüber. Generell bin ich wegen den Menschen hier und wegen der positiven Stimmung".
Sabine Eisl: "Gibt es Erfahrungen, die euch im Gedächtnis bleiben werden?"
Michaela Posch: "Wenn HeimbewohnerInnen beim Spielen lachen, bewegt es mich genauso."
Regina Schaupp: "Der Rollstuhlausflug war toll. Alt und jung hat sich vermischt und es hat richtig Freude gemacht dabei zu sein".
Sabine Eisl: "Was möchtet ihr an dieser Stelle noch gerne erzählen?"
Michaela Posch: "Es ist super, dass es in diesem Haus auch einen Frisör gibt. Hier können sich die HeimbewohnerInnen hübsch machen lassen, ohne dabei das Haus zu verlassen. Toll ist auch die Terrasse. Überhaupt ist hier viel Freiheit für die HeimbewohnerInnen und viel Freizeitangebot. Ab Herbst besuche ich die Caritas-Schule. Da kann ich das Erlernte gut gebrauchen."
Regina Schaupp: "Ich beginne jetzt eine Lehre und werde die Zeit im Pflegeheim sehr vermissen. Unter anderem habe ich hier gelernt, wie man Menschen hilft, wie man Verantwortung für andere übernimmt. Somit habe ich in den Ferien etwas Sinnvolles, auch für mich, gemacht."
Sabine Eisl: "Ich danke herzlichst für dieses Gespräch und wünsche Euch für die Zukunft alles Gute".
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Künstlerisches Praktikum
Seidentücher für unseren Palliativbereich
In der dreiwöchigen Praktikumszeit von Fr. Maria Trömer, 24 Jahre, Schülerin des Kollegs für Sozialpädagogik in St. Pölten, entstanden Seidentücher, die im Rahmen von PalliativCare eingesetzt werden.
Mit Eifer und vielen guten Ideen ging Fr. Trömer an ihre Arbeiten heran.
Fr. Maria Trömer erzählt: "Zufällig ergab sich das Diplomarbeitsthema wie von selbst. Frau Eisl, die Seniorenbetreuerin, schlug das Thema Seidentücher für das Palliativ-Team vor. Ich war spontan begeistert und in wenigen Tagen setzen wir das Projekt in die Tat um."
Zusätzlich schnupperte Sie in unseren Pflegeabteilungen, aber auch in unserer Betreuungsstation. Viele Fotos dokumentieren Ihre Arbeiten, die sie für Ihre Diplomarbeit "Palliativ" benötigt.
Fr. Maria Trömer berichtet weiter: "Ich konnte im LPH Hainfeld viele wertvolle Erfahrungen für mein späteres Berufsfeld, Sozialpädagogik, sammeln. Mir gefiel besonders der Umgang vieler MitarbeiterInnen mit den HeimbewohnerInnen. "
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Hauptschüler bemalen Müllplatz
Kunterbunt und einladend gestaltet - das neue Erscheinungsbild unseres Müllplatzes
Mit viel Engagement arbeiteten Schüler der Hauptschule Hainfeld an unserem gemeinsamen Projekt. Am Anfang standen die Entwürfe - und Schauwerkstücke, die die Burschen vorab angefertigt hatten.
Farbgebung und Abstimmung der Motive besprachen wir mit Fr. Lehrer Kaisergruber gemeinsam, damit das Kunstwerk mit unserer Hausfassade harmoniert. Die Haustechniker reinigten die Wände und bereiteten den Untergrund vor. Dann kamen die Künstler und gingen ans Werk.
Bei dem glücklicherweise schönen Wetter schützten Sonnenschirme die Schüler, die Farbtöpfe und frischen Werke an der Wand. Um unsere Künstlermannschaft zu stärken, gab es in der Schaffenspause für alle ein Mittagessen.
Uns war es wichtig, daß die Schüler ihre Ideen verwirklichen können und auch den Platz an der Wand aussuchen konnten. Motive wie Schildkröten, Eidechsen, Blätter und viele andere Formen kamen zum Vorschein. In mühevoller aber motivierter Kleinarbeit und mit viel Engagement enstand so unser neuer, kunterbunter Müllplatz.
Es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, daß junge Menschen eine große Bereitschaft "zum GEBEN" und "zum FREUDE SCHENKEN" zeigen. Dabei bekommen wir sehr oft das Feedback der Schüler, daß es schön ist sich zu engagieren.
Vielen Dank an dieser Stelle den Burschen und an Fr. Lehrer Kaisergruber für ihr vorbildliches Engagement!
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Volksschulkinder singen für uns
Einmal im Monat freuen sich unsere HeimbewohnerInnen besonders...
auf unsere Volksschulkinder unter der Leitung von Herrn Dipl.-Päd. ROL Heiss.
Lieder und Tänze der Volksschüler, viele mit Gitarrenuntermalung, wurden den HeimbewohnerInnen dargebracht. Mit voller Begeisterung waren die Kinder am Werk und die BewohnerInnen klatschten, tanzten und machten euphorisch mit.
Vielen Dank liebe Kinder - wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!